Wahlbereich: Maturaarbeit

 

 

Gelungene Maturaarbeiten der letzten Jahre

Einblick in die besten Maturaarbeiten erlangst du hier.

 

Themenvorschläge aus den Fachschaften

Eine Ideensammlung zu möglichen Themen: Link.

 

Anleitungen

Broschüre:

Richtlinien und Wegleitung der Maturaarbeit

 

1. Rechtliche Grundlagen

Die Maturaarbeit ist im Artikel 10 des Maturitätsanerkennungsreglements (MAR) wie folgt umschrieben: “Schülerinnen und Schüler müssen allein oder in einer Gruppe eine grössere eigenständige schriftliche oder schriftlich kommentierte Arbeit erstellen und mündlich präsentieren.“

 

2. Ziel

Die Maturaarbeit als grosse, selbständige Arbeit ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich mit einem Thema ihres Interesses während längerer Zeit vertieft auseinanderzusetzen. Der kontinuierliche Arbeitsprozess ist ebenso wichtig wie das vorgelegte Ergebnis. Bei Themen aus den Geistes- und Naturwissenschaften steht die kritische Untersuchung eines Gegenstandes im Vordergrund. In den Arbeiten aus dem musischen Bereich und dem Sport liegt das Schwergewicht auf einer gestalterischen oder technisch-handwerklichen Auseinandersetzung mit dem Thema.

 

3. Themenwahl

Die Schülerinnen und Schüler sind bei der Wahl des Themas weitgehend frei. Entscheidend für die Themenwahl sind persönliches Interesse, Neugier und Entdeckungsfreude. Das Thema wird zusammen mit der betreuenden Lehrkraft festgelegt. Eine Uebersicht über Themen finden sie auch auf der Homepage der wbz hier.

 

4. Form

Ergebnis jeder Maturaarbeit ist ein den Anforderungen des Themas entsprechender, sprachlich korrekt abgefasster Text von angemessenem Umfang. Bei Arbeiten aus dem musischen Bereich und dem Sport reduziert sich zwar der Umfang, ein sorgfältig redigierter Begleittext ist aber in jedem Fall erforderlich und wird in die Bewertung miteinbezogen. Der wöchentliche Aufwand für die Maturaarbeit entspricht im Durchschnitt mindestens dem von zwei Schulstunden.

 

5. Betreuung

Die Maturaarbeit wird von einer Lehrperson der Schule begleitet, in deren Kompetenzbereich das Thema fällt. Die Schulleitung berücksichtigt nach Möglichkeit die Wünsche der Schülerinnen und Schüler bei der Wahl der Betreuungsperson. Es besteht für die Lehrkraft jedoch keine Verpflichtung, Arbeiten zu betreuen und zu beurteilen, für die sie sich fachlich nicht als zuständig erachtet. Von derselben Lehrperson können höchstens vier Arbeiten begleitet werden.

 

6. Zeitlicher Ablauf

Der zeitliche Rahmen für die Maturaarbeit umfasst ca. 9 Monate; die Vorbereitungen beginnen Mitte März der dritten Klasse, am Kulturtag (Präsentationen der Arbeiten) der Abschlussklassen. Die Beurteilung und die Schlussbesprechung finden im März des darauf folgenden Schuljahres statt. Die Wegleitung hält die Phasen des zeitlichen Ablaufs im Einzelnen fest.

 

7. Abgabe der Maturaarbeit

Der Abgabetermin am ersten Schultag im Januar  ist verbindlich. Die Arbeit muss an diesem Tag fristgerecht bis 12 Uhr auf dem Sekretariat eingereicht werden.

 

8. Präsentation

Am Kulturtag im März findet die Präsentation aller Maturaarbeiten statt. Im Mai werden die Arbeiten in der Semihalle ausgestellt. Zwei mit dem Prädikat "hervorragend" beurteilte Arbeiten werden jeweils im Rahmen der kantonalen Ausstellung im Stadthaus Zürich präsentiert.  

 

9. Beurteilung und Schlussbesprechung

Die betreuende Lehrperson und eine von der Schulleitung aus der Lehrerschaft beigezogene Korreferentin bzw. ein Korreferent beurteilen die Maturaarbeit und deren Präsentation. Beurteilung und Rückblick sind Gegenstand der Schlussbesprechung. Die Maturaarbeit gilt als angenommen, wenn sie mindestens das Prädikat „genügend“ (Note 4) erhält. Für ungenügende Arbeiten besteht eine einmalige Möglichkeit der Nachbesserung. Die betreuende Lehrkraft formuliert die Auflagen für die zweite Einreichung. Die Maturaarbeit muss angenommen sein, bevor die Prüfungen am Ende des letzten Schuljahres beginnen. Wird eine Maturaarbeit definitiv zurückgewiesen, besteht kein Anspruch auf Zulassung zu den Maturitätsprüfungen.